Gott: Narbasch (siehe: Die Götter)
Hauptstadt: Bânt Zâak in den dunklen Zinnen (siehe: Die Weltkarte)
Tempel: Im Königreich Dionmat
Bezeichnung für einen Orkmagier: Tókro
Bezeichnung für einen Orkpriester: Oriktà

Lager der Hauptstadt

Derzeitiger Anführer: Balog Ba-Grur

- Halten Goblins als Sklaven
- Leben sowohl an Tunneln als auch an der Oberfläche
- Sind stolz auf ihre Überlegenheit
- Wollen alle anderen Rassen umbringen


Lager der Dionmat-Orks

Derzeigter Anführer: Oriktà Durosch Gna-Hotsch

- Leben in Einklang mit der Natur
- Leben sowohl in Tunneln als auch an der Oberfläche
- Bemühen sich um Frieden mit den Menschen
- Halten den Orktempel
- Sind den Hauptstadtorks zahlenmäßig weit unterlegen


Die Schöpfung

Als letzter der Götter blickte Narbasch auf die Welt. Angewidert sah er die bereits wandelnden Rassen an und schwor sich nie so tief zu sinken. Eine gefühlte Ewigkeit sah er sich die Welt an, wie sie alle wie die Ameisen durch seine erschaffene Natur streiften und alles zerstörten. Sein Zorn steigerte sich, je länger er sich das ansah, bis er eines Tages beschloss dem ein Ende zu setzten. Er versuchte die Menschen zu kopieren, wie es Zaralka mit den Elben getan hatte, doch er selbst war unkreativ und stumpf. So schlug er mit der Faust auf seine Schöpfung die im Boden versank und deren Farbe annahm. Wieder versuchte er es und schuf genau das was er wollte, den Zorn der Natur, die Gier alles zu besitzen und dafür Blut zu vergießen. Er nannte sie Orks.

Sobald sie auf Gerbalon wandelten zogen sie eine Spur aus Blut hinter sich her. Ohne Rücksicht auf Verluste gaben sie sich völlig ihrer Wut hin, immer in Gedanken alles zu erobern was vor ihnen lag. Doch die Elben, von sich überzeugt den Einklang der Natur zu erkennen, zogen gegen sie in den Krieg und mit ihnen die Zwerge. Stück für Stück drängten sie die Orks zurück in das Gebirge, bis sie knapp vor ihrer Ausrottung standen. Doch da erschien Narbasch persönlich vor seinem Volk. Er führte sie tief in das Gebirge der dunklen Zinnen, dort verschloss er sie in einem riesigen dunklen Stollen und umgab die gesamte Umgebung mit einem Zauber, sodass niemand seine Schöpfung finden konnte.

So wurde die Hauptstadt der Orks Bânt Zâak von einem Gott selbst gegründet. Narbasch schloss sich zusammen mit seiner Schöpfung ein und blieb dort lange Zeit. Niemand wusste was er dort tat.

Doch hatte der Herr der Natur einige seiner Schützlinge vergessen, verzweifelt hämmerten sie an die Felsen die vor ihren Augen geschlossen wurden, doch niemand lies sie ein. So blieb ihnen nur ein Weg, hinauf auf die Spitzen der Berge, denn konnten durch den Zauber Narbaschs nicht mehr weg. Gefangen im eigenen Schutzzauber. Durch das ewige klettern, das zwängen in Ritzen und Leben in ständiger Angst der Feind wartete schon auf sie und ihr Gott habe sie vergessen, wandelten sie sich. Die Muskeln nahmen ab, die Glieder wurden länger und Insekten ähnlicher und sie wurden kleiner um wendiger zu sein. Doch die Farben und die Gier blieben ihnen. So entstanden die ersten Goblins.

Sie höhlten Bergspitzen aus um dort zu leben und alles im Blick zu haben. Sie vermehrten sich rasend schnell und bald war das gesamte gebannte Land voll von ihnen. Eine Chance die Hawa ergriff. Sie und ihre Geschwister hatten lange überlegt was ihr Bruder auf Gerbalon trieb, sie sahen ihn nicht spürten aber die Präsenz seiner Schöpfung. Was sie nicht wussten, sie spürten nur die Goblins, nicht die Orks. Sie konnten aber nicht genau ausmachen wo genau sie waren, darum sandten sie Hawa zu den dunklen Zinnen. Sie schickte über das komplette Gebirge ihren Zauber der flüsternden Winde, der sie langsam aber sich in den Wahnsinn treiben sollte. Was nur bedingt klappte. Die Goblins wurden in gewissem Maße wahnsinnig, doch durch ihre beschränkte Intelligenz äußerte sich das nur vom Wandel der Grausamkeit und Blutgier in Schadenfreude und wirre Gedanken.

Es traf nur die Goblins die wirklich auf den Bergspitzen hausten, diejenigen die dort keinen Platz mehr gefunden hatten und am Fuße der Berge lebten blieben verschont. Mit immer größer werdenden Hass verbannten sie ihre Brüder auf die Spitzen der Gebirge, sie waren ein korrumpiertes Volk und nicht mehr Teil Narbaschs. Doch töten konnten sie sie auch nicht.

Zu den Orks, in all den Jahren die sie unter der Erde verbrachten wurden sie von Narbasch selbst ausgebildet. Er zwang sie, sich gegenseitig zu bekämpfen bis die stärksten ermittelt waren und züchtete so eine mächtigere und stärkere Art von Orks, die Berserker. Er lies sie versteckt, bis ihre Anzahl wieder gestiegen war, angestiegen auf die Anzahl einer Armee. Ihm war nicht verborgen geblieben das Hawa etwas unternahm, wenn ihm auch noch nicht klar war, was genau. Doch er würde sich rächen. Alleine verlies er seine Schöpfung um zu sehen was sich auf der Welt getan hatte. Angewidert sah er als erstes die Goblins, die sich vor Angst vor ihm in den Staub warfen. Doch auch sie waren Teil seiner Schöpfung, so sagte er ihnen in 10 Tagen würde er zurückkehren. Und an jenem 10ten Tag, sollte der Teil eines gewissen Felsens von ihnen freigelegt werden, ansonsten würde er sie alle vernichten.

So wandelte er über die Welt, sah das sich Elben, Zwerge und Menschen zusammengetan hatten um Krieg gegen die Dunkelelben zu führen. Dem Krieg der vier Völker. Mit Freuden sah er das Elben und Zwerge geschwächt waren und keine Gefahr mehr darstellten, doch die Menschen waren gediehen und zu einer unglaublichen Anzahl angewachsen. Zornig beschloss er gegen sie anzustürmen und die Flüsse Gerbalons in ihrem Blut zu färben. So kehrte er am 10ten Tage zurück und sah zu wie die Goblins das heutige Tor zu Bânt Zâak freilegten. Der erste Orks der hindurchschritt war der mutigste, es war Ar-Zukab. Narbasch selbst segnete ihn mit seiner Macht und ernannte ihn zum Anführer aller Clans der Goblins und Orks. Mit einem letzten brüllen das jedes seiner Wesen ermutigte verschwand der Herr der Natur wieder von dieser Welt um sich en Feldzug anzusehen.

Denn Ar-Zukab führte das Volk gemeinsam in die Schlacht. Sie alle zogen los, bis auf die Goblins der Bergspitzen. Sie waren Verstoßene, Wahnsinnige, ängstliche Versionen ihrer eigenen Rasse. Man vergaß sie und so hatten sie die Möglichkeit zu fliehen und weiter zu ziehen, an einen Ort an dem sie ihre Verwandten vorerst nicht finden sollten.

Ar-Zukab (siehe: Von Göttern und Helden) überlebte den Krieg nicht, doch er ist der bekannteste Ork und jedes Kind, sei es von Ork oder Goblin, kennt seinen Namen. Denn er wird als Heiliger ihrer Rasse verehrt.


Der Fortbestand

Nachdem Ar-Zukab gefallen war, flüchteten die Orks und Goblins in alle Windrichtungen. Manche in das heutige Reich Dionmat, manche in die blutenden Sümpfe aber die Meisten kehrten zurück nach Bânt Zâak. Die drei Parteien der Orks sollten für lange Zeit so bestehen bleiben. Die Geschichte der Orks in den dunklen Zinnen soll aber als erstes erzählt werden, denn sie sind der Hauptstamm.

Kaum Zuhause angekommen verfluchten sie die Goblins und ihre Feigheit, sie und nur sie machten die Orks für die Niederlage und den Tod Ar-Zukabs verantwortlich. Denn sie waren schwach und nur mutig wenn sie in der Masse auftraten. Als die Orks dann noch erfuhren das sie noch mehr Verstärkung gehabt hätten wenn die verfluchten Goblins aus den Zinnen ihnen beigestanden hätten, rasteten sie vollkommen aus. Sie stiegen auf die Gipfel um sie zu töten, doch niemand war mehr da. Schäumend vor Wut legten sie die meisten der Goblins in Ketten und ließen sie für sich arbeiten als Sklaven. Einige konnten zwar entkommen und errichteten eine eigene Goblinstadt. Doch würden sie sich nie den Orks nähern, zu große Angst haben sie davor auch versklavt zu werden.

Die Orks von Bânt Zâak ließen also ihre Sklaven die Stadt erweitern und begannen sich dort neu zu formieren. Über all die Zeit erhob sich kein so großer Anführer mehr wie Ar-Zukab, darum blieben die Orks meistens im Gebirge. Zwischen die Fronten des Krieges der Zwerge gegen die Dunkelalben geraten, sind sie immer im Krieg. Mal im Kampf gegen die eine, mal gegen die andere Seite besteht ihr Weg nur aus Blut.

Die Orks die sich im heutigen Reich Dionmat befinden, versteckten sich lange vor den Menschen, akzeptierten sie aber sogar irgendwann und handelten mit ihnen. Sie wollen Frieden, was für die Orks in den dunklen Zinnen einer Kriegserklärung gleich kommt. Doch sie waren es die den großen Tempel des Narbasch errichteten und ihn bis heute halten. Die Priester die dort leben nennt man Oriktà.(siehe: Das Königreich Dionmat) Sie bemühten sich Vermittler zwischen Orks und Menschen zu sein. Doch stehen sie auf verlorenem Posten.

Jene die in die blutenden Sümpfe geflohen sind, hielten an ihrem alten Hass fest. Sie kämpften so lange sie es konnten gegen die Menschen, doch sie waren zu wenige. Die Menschen zwangen sie "umzusiedeln" oder kurz, sie wurden vertrieben und zurück nach Bânt Zâak geschickt. Nicht alle gingen, ein kleiner Stamm blieb zurück und ward seitdem nie wieder gesehen. Diejenigen die zurückkehrten, waren anders als die Orks der Heimat. Sie waren eher magisch begabt, schmückten sie merkwürdig und fügten sich nur langsam wieder ein. Sie erzählten das die zurückgebliebenen nicht mehr Orks sondern eher Echsen glichen. Warum dies so ist, verrieten sie niemanden und es ist bis heute noch unbekannt warum dem so ist. Die Heimgekehrten Sumpforks mit magischen Veranlagungen werden Tókro genannt.


Die Nahe Vergangenheit

Die Hauptstadt der Orks wuchs über viele Generationen hinweg und entwickelte sich zu einem weitläufigen Tunnelsystem unter den dunklen Zinnen. Jeder angelegt von einem angeketteten Goblin. Ein System ist nicht zu erkennen, außer das die wichtigen Orks wie Clananführer, Tókro (Magier) und Oriktà (Priester) immer genau unter dem Berg leben unter der Narbasch selbst ihre Vorfahren vor langer Zeit einsperrte. Der Rest der Bewohner verteilt sich entweder auf die Tunnel oder sogar auf Oberflächen Bereiche, bei denen Tiere gezüchtet und karge Felder bestellt werden. Überall brennen Feuer im Orkreich und wo man nur kann bindet man spitzkantige Eisenbeschläge mit ein. Je mehr man davon an seinem Zuhause hat, desto reicher ist man. Die Krieger bevorzugen da eher das Skelett eines Zwerges.

Nach 300 Jahren ohne großen Krieg waren die Orks wieder soweit. Sie hatten sich erholt und waren es Leid ständig die Zielscheibe aller Lebewesen zu sein. Harschknar der Oberste der Oriktà hatte das Kommando übernommen und brachte sogar Trûknash den Obersten der Ork unter seinen Befehl. Er sah das es Zeit war und lies fast die ganze Hauptstadt räumen. Er versprach den freien Goblins in Goblinstadt (ein besserer Name ist ihnen wohl nicht eingefallen) wieder Teil der Narbasch Kinder zu werden, sollten sie sich anschließen und ihm dienen. Es würde keine Attacken und Drohungen mehr geben, so schlossen sich auch sie an. Nur das kleine Volk der Nachkommen der wahnsinnigen Goblins nicht, denn niemand fand sie und niemand würde ihre Hilfe wollen als Verstoßene.

So zog Harschknar mit einer gewaltigen Armee los (siehe: Hilferuf), durch die verschneiten Schluchten der dunklen Zinnen, am Rande des Caragdurgebirges durch den Nordwald. Als er ihn durchquert hatte, wandte er sich dem Narbaschtempel zu und badete im ewigen Bluttümpel. Danach erschlug er zwei Vertreter der Menschenfreunde-Orks und marschierte durch ganz Dionmat. Jede Stadt, jedes Dorf, jeder Hof auf ihrem Weg brannte und sie hinterließen eine Spur aus Menschenblut. Borea blieb fast verschont denn die Orks und Goblins sollten voll Blutdurst durch das Tor der schreienden Qualen marschieren. Darum lies Harschknar sie am Gebirgsrand entlang ziehen.

Am Tag an dem Harschknar das Tor durchschritt passierte es wieder. Narbasch selbst kam nach Gerbalon als gewaltiger Ork um sein Volk zu führen und Rache zu nehmen, für den Versuch ihn vor vielen hunderten von Jahren aufzuhalten. Er hatte es nicht vergessen, er hatte zwar nur ein paar Goblins verloren. Aber es war trotzdem ein feiger Angriff auf seine Schöpfung! So marschierte er mit dem Tross los und vernichtete den Tempel der Hawa und alle die ihn ihm oder um ihn herum gelebt haben. Seine Schwester konnte er zwar nicht töten, ihr aber gewaltig zusetzten.

Sein neues Ziel war die selbst ernannte "Herrin" die aus ihrem Reich im Osten scharen von Untoten auf seine Jungs los lies. Er würde sie vernichten und dann wäre das gesamte Land hinter dem Tor sein eigenes. Seine Armeen würden durch das versteckte Portal vorm Tor immer wieder nachrücken bis er Ahsarale vernichtet hatte. Doch der Orden des Lichts, dem seine Orks und er sich gerade eben verweigert hatten, schnitt diesen Weg ab und sperrte ihn in das Jenseitige Land ohne jegliche Unterstützung ein. (siehe: Hoffnungslose Handlungen)

Allein stand Narbasch am Ende da. (siehe: Der einsame Ork) Der Zorn in Person focht sich durch die Untoten und auch durch die Orks die gefallen waren. Sie standen wieder auf und dienten nun seiner verfluchten Schwester. Die schwärzeste aller Stunden waren der Kampf er gegen sie. Doch am Ende unterlag Narbasch da niemand seiner Geschwister ihm zu Hilfe eilte. Doch töten konnte sie ihn nicht, nur für Sekunden war er weg, aber der Kreislauf der Natur konnte nicht vernichtet werden.

Seine Boten aber, die Träger des Unglücks, verbreiteten im Land die Kunde er sei verschieden oder zumindest geschwächt und nicht mehr fähig zu kämpfen. In der Zeit hinter dem Tor hatte man alle Orks die einen Ausfall in Eigeninitiative in den Westen gewagt hatten vernichtet, das Tor der schreienden Qualen wurde geschlossen, genau wie das Orkportal. Nur wenige Orks schafften es zurück in nach Bânt Zâak um zu berichten was passiert war. Doch sie begannen sofort mit den Vorbereitungen.


Die letzte Zeit

Die Orks begannen umgehend die Kriegsmaschinerie wieder anzutreiben und unter der neuen Führung von Balog Ba-Grur, einem starken Krieger der Jüngeren Generation, stelllten sie erneut ein Heer auf. Die Orks nahe Dionmat hingegen wehklagen über das was passiert ist und wünschen sich weiterhin Frieden, sowie der Oriktà mit Namen Durosch Gna-Hotch. Er zeigte den seinen im Tempel auf, das ihr Herr gefangen wurde in einem Bild und zwei Ketten. In einer waghalsigen Mission schickte er Orks durch das nun geöffnete Tor der schreienden Qualen, durch das unablässig Untote marschieren, und lies sie diese Gegenstände holen. Als sie ankamen erfuhren sie das Menschen hier waren und Narbasch befreit hätten, sofort nahmen sie die Gegenstände an sich und brachten sie Durosch Gna-Hotsch.

Dieser hatte eine Vision von Narbasch und wusste bereits was geschehen war. Genau wie Balog Ba-Grur. Während er meinte nur Menschen seien so vermessen einen Gott in Ketten zu legen und diese sollten für diesen Frevel sofort vernichtet werden, meint der Oriktà es müsse Frieden geben mit den Menschen und so schickte er Orks los um jenen Bild und Ketten zu überreichen die Narbasch gerettet hatten.

Im Reich Dionmat ging, laut der Aussage von Balog Ba-Grur, wurde das Bild ihres Herrn bei einem Menschenritual zerstört, bei dem man sich Zugang in das Paradies Narbaschs verschaffen wollte. Jenes Ritual wurde unterstützt von den Schützlingen Durosch Gna-Hotsch's. Doch was aus den Ketten geworden ist, ist unbekannt. So versammelte Balog Ba-Grur erneut die Truppen und selbst ein paar Goblins um sich und marschiert nun durch den Nordwald. Bereit um Dionmat und die seine menschenfreundlichen Verwandten vollständig zu vernichten.

Gerbalon IT

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