WappenArborGinkorika

Der Orden in Kurzfassung:
Gottheit: Hebrin
Sitz: Stadt Ringen, Reich der Stauber, Tempel Stillstand
Gründung: ca. 1986 v.H.
Funktion: Ausbildungszentrum für Medizin, auf magische, klerikale und allgemeine Medizinzweige. Hospital für alle Bevölkerungsschichten.
Mitglieder: einige Hundert, über ganz Gerbalon verteilt.

Geschichte:
Der Grundstein des Haupttempels wurde im Jahre 1986 v.H. gelegt. Sein Herz ist ein uralter Ginkobaum. In den folgenden Jahren, vor allem Aufgrund der immer stärker werdenden Bedrohung durch die Untoten, wird dieser Ort zu einem Ort der Heilung. In den ersten Jahren nach der Erbauung des Haupttempels, werden kreisförmig die Wohnanlage und Wirkungsstätten der Priester angelegt. Im inneren Ring wird der Klostergarten, geschützt vom Einfluss der Dunklen Herrin angelegt. Um den runden Block wird eine Mauer gezogen, mit Toren zu jeder der vier Haupthimmelsrichtungen. Flankiert werden diese jeweils mit zwei Türmen. Das umfriedete Gebiet wurde als Gemüse- und Obstgarten genutzt.

Tempelanlage1


Bis ins Jahre 1260 v.H. verändert sich an den vorhandenen Gebäuden nichts. Außerhalb der Mauern werden über die Jahrhunderte hinweg immer wieder Flüchtlingslager und Lazarette errichtet, vernichtet und umgestaltet.


Im Verlauf der weiteren kriegerischen Jahre wird der Tempelbezirk weiter ausgebaut, erstmals werden die Tore für junge Menschen geöffnet um diese in der Heilkunst zu unterrichten. Teile der Mauern werden eingerissen und es werden Wohnblöcke, Schulungs- und Behandlungsräume erbaut.

Tempelanlage2


Durch die Anhaltenden Kriege, immer wiederkehrenden Missernten und Hungersnöte, Unzufriedenheit der einfachen Bevölkerung gegenüber des Adels und die Flüchtlinge, die um 1100 v.H. den Ort Hehenberg gegründet haben, hat der Tempel einen hohen Zulauf an Novizen und Heilerschülern.


513 v.H. wird der Orden Arbor Ginkgorika gegründet.


Um den steten Zuwachs gerecht zu werden wird die Mauer eingerissen und das Kloster erweitert. Einige Hundert Menschen lebten und wirkten um 0 im Stillstandkloster.


231 n.H. wird das erste Hospital eröffnet. Äbtissin Halva verfügte, dass dort egal welcher Herkunft, niemand abgewiesen werden dürfe. Zusätzlich veranlasste sie die strikte Trennung von klerikalen Einrichtungen zu den normalen Menschen und sie holte Magier an die Schule um magisch begabte in der magischen Heilkunst unterrichten zu können.


Nun wurde das gesamte Kloster grundlegend umgebaut. Nur der innere Ring blieb erhalten, der von allen außenstehenden nur der Ring genannt wurde. Der Name blieb bis in die heutigen Tage erhalten und so bekamen das Kloster und der umliegende Ort den Namen Ringen.


Ferner blieben ein Turm im Osten und einer im Westen stehen. Sie dienen als Glockentürme, die die Gebetszeiten ankündigen.


Über Jahrhunderte hinweg baute sich der Orden einen ausgezeichneten Ruf als der Heilerorden auf. Viele herausragende Absolventen gründeten basierend auf diesem Wissen kleinere Schwesterorden in fernen Gefilden.


1810 n.H. durch die plündernden Orks wird der Großteil von Ringen zerstört. Der innere Ring jedoch bleibt unangetastet.


Zügig wird Ringen wieder aufgebaut um weiterhin als Stätte der Heilung und Lehre zu dienen.


Der Stillstandtempel dient weiterhin unverändert als Haupttempel. Der Kräutergarten bleibt auch unverändert. Die vier Gebäude um den Tempel werden zu reinen Wohn- Wirtschafts- und Gemeinschaftsräumen für die Priester umgebaut.


Im Norden der Anlage befinden sich die Unterkünfte für Schüler und Studenten.


Im Westen ist die Akademie für die Magier und im Osten für die traditionelle Medizin.


Südwestlich befinden sich das Hospital und die dazugehörigen Gebäude für die Medici und Pfleger.

Tempelanlage3


Im Bau befindet sich die runde Mauer. Im Westen und Osten sollen zwei große Tore und jeweils zwei Türme entstehen. Norden und Süden sollen kleine Tore angebracht werden. Der komplette innere Bereich soll als Obst- und Gemüsegarten dienen, außerdem ist neben dem Hospital ein weiterer Kräutergarten geplant.


Außerhalb der Mauern hat sich kreisförmig das kleine Städtchen Ringen angesiedelt. Den Großteil der Bewohner machen die Familien und Angehörigen der im Klosterkomplex Beschäftigten aus.


Der Orden
Der Orden ist kein reiner klerikaler Orden. Auch wenn die Priester zahlenmäßig die wenigsten sind, bilden sie das Grundgerüst. Die Mehrheit, Magier und weltliche Heiler stützen es, haben aber keine grundlegendes Rechte darauf, auf Ordensentscheidungen einzuwirken.


Struktur:
Die Hierarchie in kurz:


Abt
Prior
Priester
Magier/Medici
Studenten/Schüler/Novizen

An Oberster Stelle steht der Abt. Seit 1798 n.H. Äbtissin Wilhelmina von Ringen. Der Abt hat letztendlich die alleinige Entscheidungsmacht über den gesamten Orden.


Direkt unterstellt sind die Prioren. Diensthabender Prior ist Prior Julius von Ringen. Er ist Stellvertreter des Abtes und Major Domus über das Kloster. Weitere Prioren sind über ganz Gerbalon verteilt und leiten dort eigene kleine Klöster, sind geistliche Ratgeber, Gesandte oder Medici an Adelshöfen. Ein Prior wird nach Bedarf auf Lebenszeit von allen Priestern gewählt.


Es folgen die geweihten Priester. In der Regel werden sie mit Pater bzw. Mater angesprochen. Es leben immer mindestens 20 Priester im Kloster. Sie gehen allen klösterlichen Aufgaben nach und sind die Ausbilder der Novizen. 20 Vertreter von ihnen, die alle zehn Jahre gewählt werden, stehen dem Prior und dem Abt als Ratgeber zu Verfügung. Zur Wahl versammeln sich alle hier ausgebildeten Priester und aus diesen werden die 20 Vertreter gewählt.


Die unterste Schicht im Kloster bilden die Novizen. Sie sind mit Schwester bzw. Bruder anzusprechen. Im Durchschnitt leben 40 an der Zahl im Kloster. Sie gehen klösterliche Aufgaben nach und studieren die Heilkünste.


Die Magier bilden die magisch Begabten Schüler aus. Derzeit lehrt Magus Philipp und Magusa Lisbeth 20 Schüler die Kunst der magischen Heilung.


Die Grundausbildung aller in Theorie und Praxis wird von 48 Medicis gelehrt.


Es studieren momentan 800 Studenten verschiedenster Rassen.


Ordenskodex
In ein paar Dingen unterscheidet sich der Kodex der fahrenden Priester und der Priester im Kloster Ringen. Den anderen Absolventen wird nahe gelegt ihr Handeln nach dem Kodex zu richten, denn Verstöße werden geahndet, ob Priester oder nicht. Alle Absolventen erhalten in einer großen Abschlusszeremonie den Segen Hebrins. Er wird auf diese herabschauen.


Hebrin ist der Herr des Lebens und der Heilung.


Ein Heiler handelt im Namen Hebrins.

  • Nicht aktiv in Kampfgeschehen eingreifen
  • Keine Folter, weder beiwohnen noch befürworten
  • Kein verlorenes, unter Umständen qualvolles Leben unnötig hinauszögern, jedoch sollen Schmerzen gestillt und Beistand geleistet werden
  • Es wird nicht zwischen verfeindeten Parteien unterschieden
  • Ausnahmen:
    • Feldscher
    • Medicus auf Reisen: bei Überfällen, jedoch sollte hier dennoch zuerst die friedliche Konfliktlösung versucht werden
    • Hofarzt: entscheidet selbst wie Ihr zu Eurem Herrn steht, aber bedenkt Hebrin steht über allem.
  • Wunden sind zu versorgen
  • Schmerzen sind zu lindern
  • Krankheiten sind zu heilen
  • Auch Tiere sind von den Göttern geschaffen worden und haben ein Recht auf Heilung

Ausbildung
Jegliche Ausbildung im Orden Arbor Ginkgorika beginnt mit der kleinen Heilkunde und grundlegenden Sachen, sofern diese nicht zuvor schon erlernt wurden. Dazu gehört:

  • Lesen, Schreiben, Rechnen
  • Etikette am Hof und ein wenig Politik
  • Geographie
  • Anatomie
  • Erste Hilfe
  • Kleine Kräuterkunde
  • Versorgung von einfachen Wunden
  • Geburtshilfe

Nach diesem Grundstudium trennen sich die Wege


Priester:
Die Novizen werden zusätzlich zum Grundstudium in die Lehren des Hebrin unterwiesen. Ihnen steht es frei sich weiter in die Studien der Medizin zu vertiefen. In der Regel sind es 5 Jahre bis zur Priesterweihe, Mindestalter 16, aber viele Novizen erlernen noch das Grundlegende Handwerk eines Medicis.


Magier:
Zusätzlich zu dem Grundstudium kommen Übungen zur magischen Heilung. 5 Jahre bis zum Examen. Die Prüfungen werden von der Magierakademie Das Seminar für die Heilung von Körper und Geist abgenommen.
Die Magierakademie gibt mehrmals jährlich zusätzliche Vorlesungen zu verschiedenen Themen.
Den Magiestudenten steht es frei sich weiter in die nichtmagischen Studien der Medizin zu vertiefen.


Medicus:
Auf das Grundstudium folgen weitere allgemeine Studien:

  • Krankheiten
  • Versorgung mittlerer Wunden
  • Vergiftungen
  • Kleine Tierheilkunde
  • Ausführliche Kräuterkunde

5 Jahre dauert dieses und nach erfolgreichen Examen in Theorie und Praxis wird man zum Medicus Minimus.
Nun folgen die Spezialisierungen, die wiederum bis zu 5 Jahre in Anspruch nehmen.

  • Hebamme
  • Feldscher
  • Medicus für
    • Dörfer/Städte
    • Am Hofe
  • Veterinär
  • Schiffsarzt

Sonderkurse:
Erkennen und unterscheiden von

  • Untoten
  • Dämonen
  • Pervertierter Magie (z.B. Blutmagie)

Dies sind rein theoretische Studien und man wird jeweils ein weiteres Jahr investieren müssen.


Das Leben im Kloster und die Hierarchie unter den Priestern:
Novizen werden ab einem Alter von 5 Jahren aufgenommen. Jüngere, in der Regel Weisenkinder, werden zuerst zu einer Familie gegeben, in der sie mit Unterstützung des Ordens bis ins Erwachsenenalter aufgezogen werden. Eignet sich das Kind, wird es später als Novize aufgenommen.


Der Alltag für Novizen und Priester gestaltet sich fast gleich.

  • Morgengebet kurz vor Dämmerung
  • Tagesanbruch Tiere versorgen
  • Kurze Besinnung unmittelbar vorm Frühstück
  • Allgemeine Hausarbeiten / Unterricht / Hospital
  • Mittagsgebet und Mittagessen
  • Außenarbeit bis zur Dämmerung / Unterricht / Hospital
  • Abendgebet und Abendbrot
  • Je nach Jahreszeit Tiere vor oder nach dem Abendbrot versorgen
  • Im Winter weitere Hausarbeit
  • Nachtgebet und Ruhezeit

Ein Schichtplan teilt alle anwesenden Priester und fortgeschrittenen Novizen für das Hospital ein.


Die Arbeiten werden so eingeteilt, dass genug Ruhezeiten für die Alten und Spielzeiten für die Jüngsten inbegriffen sind. Hebrin würde es nicht wollen, dass jemand in irgendeiner Weise zu Schaden kommt.


Viel Platz ist für Familie nicht, dennoch dürfen die Eltern der Novizen regelmäßig ihre Sprösslinge besuchen.


Die Hierarchie unterhalb der Priester:
Im Grunde stehen alle auf der gleichen Ebene. Jedoch haben Priester mit Kindern ein paar Freiheiten mehr. Frisch Geweihte, müssen sich, sofern sie im Kloster bleiben erst noch ein Jahr lang etablieren, bevor sie volle Rechte haben. Hat man ein Anliegen wendet man sich gleich an einen der 20 Vertreter im Tempel.


Die Gewandung:
Novizen:
Weiblich: weißes Gewand mit gelbem Gürtel. Haare fest zusammengebunden und unter einem weißen Kopftuch versteckt.
Männlich: weiße Tunika und Hose mit gelbem Gürtel. Haare meistens kurz oder immer zusammengebunden und unter einer weißen Bundhaube verborgen.
Priester:
Mater: weißes Untergewand, darüber gelber, ärmelloser Surcot. Weißes Kopftuch mit gelbem Schleier. Mütter tragen am Schleier eine gelbe Borte.
Pater: weißes Unterhemd und weiße Hose. Dazu eine gelbe Weste und gelber Gürtel. Bundhaube und Strohhut. Väter haben eine gelbe Borte an der Bundhaube.


Legenden und Geschichten:
Der Garten im Inneren Ring soll direkt von der Macht Hebrins gespeist werden. Alles was dort wächst hat verstärkte Heilkraft.

 

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